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Pflege-Leitbild der Caritas-Pflegestationen

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Das vorliegende Pflegeleitbild wurde im Rahmen des Qualitätsmanagement Projektes im Jahr 2000/2001 mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Pflegestationen entwickelt. Der Caritasrat des Regionalen Caritasverbandes hat es in seinen Grundzügen am 21. 6. 2001 verabschiedet. Es wurde mit Vorstandsbeschluss vom 22. 10. 2001 in Kraft gesetzt.

Das Pflegeleitbild orientiert sich in seinen inhaltlichen Aussagen an dem im Jahre 1997 verabschiedeten Leitbild des Deutschen Caritasverbandes.

Die Grundlage

unseres Handelns ist ein christliches Menschenbild.

Wir fühlen uns dem Evangelium verpflichtet und leisten unseren Dienst auf der Grundlage - Not sehen und handeln.- Die Sorge um Kranke und Pflegebedürftige ist immer schon ein Erkennungszeichen christlichen Dienstes am Nächsten. Sie steht im Kontext eines Bewusstseins und Handelns, das den Menschen in seiner körperlichen, seelischen und geistigen Verfasstheit annimmt. Mit ihm soll eine neue Lebensperspektive geschaffen werden, Leiden gelindert, Gesundheit gefördert, ihm Trost gespendet und in der Sterbephase Begleitung angeboten werden.

Bereits vor über 100 Jahren haben in Aachen die Ordensschwestern, hier vor allem Franziska Schervier, die Caritasarbeit mit begründet und geprägt, sich um Hilfsbedürftige und Pflegebedürftige gekümmert.

Hieraus entwickelte sich die Arbeit der Gemeindeschwestern in den Pfarrgemeinden. Auf diese Tradition hin gründeten sich zeitgemäß 1978 die ersten Caritas-Pflegestationen.

Als katholischer Wohlfahrtsverband ist der Regionale Caritasverband mit 7 Caritas-Pflegestationen und einem Palliativpflegedienst in Aachen-Stadt und Aachen-Landvertreten.

Unser Ziel ist,

alten, kranken- und pflegebedürftigen und behinderten Menschen einen Verbleib in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Ergänzend hierzu ist die Unterstützung, die Entlastung und die Beratung der Angehörigen ein besonderes Anliegen.

Dieses Ziel wird erreicht, indem wir die betroffenen Menschen pflegen, beraten, in ihren Fähigkeiten stärken und anleiten.

Wir achten und respektieren ihre religiösen und weltanschaulichen Ansichten.

Der Patient

und sein Umfeld stehen im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns, indem wir:

  • mit einem aufgeschlossenen, dynamischen Team verschiedener Berufsgruppen angemessene Zeit für ein menschenwürdiges Pflegen anbieten.
  • anstreben, durch Kontinuität in der Pflege dem Patienten Sicherheit und Geborgenheit zu geben und uns an neue Gegebenheiten und Bedürfnissen anpassen.
  • Patienten, Angehörige, Lebenspartner in ihrer Lebenssituation begleiten, unterstützen und beraten.
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen gemeinsam mit den Beteiligten nach Lösungen unter Einbeziehung der Hilfsmöglichkeiten im sozialen Netz und nutzen so alle vorhandenen Ressourcen.
  • mit den verschiedenen Aufgabengebieten des Caritasverbandes und seiner Kooperationspartner ein umfassendes Angebot "aus einer Hand" anbieten.
  • seelsorgerische Betreuung der Patienten durch die Mitarbeiter / Besuchsdienste der Pfarrgemeinden auf Wunsch anbieten oder vermitteln.
  • durch unsere Rufbereitschaft rund um die Uhr persönlich erreichbar sind.

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

unterstützen Menschen, die unsere Hilfe anfordern, die neben den körperlichen Problemen auch den sozialen Hintergrund der Patienten und ihres Umfeldes wahrnehmen und sie in ihrer Individualität annehmen.

Wir erreichen das, indem:

  • wir ganzheitlich und aktivierend pflegen, um vorhandene Fähigkeiten und Stärken zu fördern und zu ergänzen und Leiden zu lindern.
    Wir orientieren unsere Arbeit an dem Pflegemodell der Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des täglichen Lebens nach Monika Krohwinkel.
  • unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine einheitliche Versorgung nach neuesten Pflegestandards durchführen und dabei die Individualität des einzelnen Menschen berücksichtigen.
  • in regelmäßig stattfindenden Dienstgesprächen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Situation der von uns gepflegten Menschen umfassend informiert werden. So können wir auf persönliche Wünsche, wie z.B. Pflege / Pflegezeit eingehen und die Eigeninitiative der Patienten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern.
  • wir einen individuellen Pflegeplan erstellen, der mit allen an der Pflege mitwirkenden Menschen und auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist

Wir praktizieren

einen kooperativen und beteiligenden Arbeitsstil auf allen Ebenen und arbeiten so in einem guten Betriebsklima.

Wir erreichen dies im Team, auf Leitungsebene und beim Träger durch:

  • Nutzen und Fördern der Ressourcen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Achten auf gegenseitige Fürsorge
  • konstruktive Kritik und ein offenes Miteinander
  • Kompetenzerweiterung durch gezielte Fortbildung und Supervision
  • gemeinsame Planungen sozialverträglicher Arbeitszeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf die Bedürfnisse der Patienten und Angehörigen abgestimmt sind.
    Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über fachliche und soziale Kompetenz, dies beinhaltet u.a. pflegerisches Fachwissen, Flexibilität, Kreativität, Eigenverantwortung, Eigeninitiative und Teamfähigkeit.
    Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit und damit auf die Pflegequalität aus.
    Träger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verantwortlich für eine wirtschaftliche Führung der Dienste. Eine durchdachte Organisation, optimale Abläufe, verbindliches Auftreten und sorgfältiger Umgang mit den Arbeitsmitteln unterstützen eine gute Pflege.

Die Caritas ist Hilfe

für Menschen in Not, die Caritas versteht sich so als Anwalt und Partner Benachteiligter.

Anwalt der Armen zu sein und dies im politischen Engagement zu realisieren, ist ein wichtiges Anliegen. Als einer der größten Anbieter der ambulanten Pflege nehmen wir Einfluss und gestalten so als katholischer Wohlfahrtsverband Sozial- und Gesellschaftspolitik mit.