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Außenwohngruppe

Seit 1999 führen wir die Außenwohngruppe (AWG) des Hauses Christophorus. Im Juni 2009 haben wir eine Verlegung von Eschweiler nach Stolberg vorgenommen. Die neue AWG befindet sich in unmittelbarer Nähe des Haupthauses. Diese Nähe zum Heimbereich ist bewusst gewählt, um den BewohnerInnen möglichst viel Sicherheit im neuen sozialen Kontext zu vermitteln. Die beiden Wohnungen bieten vier Personen Lebensraum und haben eine Gesamtfläche von 150 qm. Zusammen verfügen sie über vier Einzelzimmer, zwei Badezimmer, eine Gemeinschaftsküche, ein gemeinsames Wohnzimmer und einen Beschäftigungs- bzw. Gruppenraum.

Personenkreis

Aufgenommen werden - analog zum Heimbereich - chronisch suchtkranke Frauen und Männer. Für die Außenwohngruppe kommen KlientInnen in Frage die im Vorfeld eine Stabilisierungsphase in Haus Christophorus durchlaufen haben, die in der Regel mindestens 6 Monate dauern sollte.

Die BewohnerInnen der Außenwohngruppe sollten die Bereitschaft haben, sich auf eine eigenständigere Lebensform (im Vergleich zum Heimbereich) in einer sozialen Gemeinschaft einzulassen und die dort geltenden Regeln und Absprachen einzuhalten. Voraussetzung für diese Lebensform ist eine sichere Krankheitseinsicht und der klare Wille weiterhin abstinent leben zu wollen. Bei reduzierter, aber regelmäßiger und kontinuierlicher Betreuung sollten die BewohnerInnen suchtmittelfrei leben und den normalen Alltag bewältigen können.

Daher muss der/die BewohnerIn ein Mindestmaß zur Einschätzung der eigenen Fähigkeiten besitzen, da u. a. auch die Anforderungen an die Selbstorganisation in der Außenwohngruppe höher sind. Der Klient soll in seinem physischen, psychischen und geistigen Gesundheitszustand weitgehend stabil sein und keine elementaren Hilfen im lebenspraktischen Bereich mehr benötigen.

Zielsetzungen

Die Betreuung in der Außenwohngruppe wird die Voraussetzung für die Entfaltung der noch vorhandenen Stärken schaffen, sie soll aber auch den bestehenden und oftmals überdauernden Beeinträchtigungen Rechnung tragen.

Zentrale Ziele sind:
  • Förderung und Entfaltung von Individualität
  • Strukturierung des Tagesablaufs
  • weitgehende Selbstversorgung
  • Übernahme von Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft
  • Umgang mit Freiräumen und Freizeit
  • Anregung und Förderung gemeinsamer und selbstorganisierter Freizeitgestaltung
  • Erledigung der Alltagsaufgaben (Haushaltsführung)
  • Aufbau und Entwicklung von Außenkontakten
  • Integration in Arbeitsmaßnahmen innerhalb und außerhalb der Einrichtung

Betreuungsangebot

  • regelmäßige soziotherapeutische Gruppenarbeit
  • Angebot von Einzelgesprächen
  • Hilfe im Aufbau einer familienähnlichen Gemeinschaft
  • Hilfen bei der Alltagsbewältigung
  • Arbeitstherapie, Arbeitstrainingsmaßnahme, Beschäftigungstherapie
  • Kriseninterventionen
  • Hilfe bei behördlichen und finanziellen Angelegenheiten
  • Erstellung individueller Betreuungskonzepte
  • Sport und Freizeitangebote

Die Außenwohngruppe kann sowohl als Dauerwohnmöglichkeit als auch als Übergangswohngemeinschaft zum Auszug in eine eigene Wohnung genutzt werden. Die Aufenthaltsdauer ist zeitlich nicht begrenzt. Die Außenwohngruppe wird von einem/einer SozialarbeiterIn/SozialpädagogIn geleitet. Ein Arbeits- und Beschäftigungstherapeut, eine Hauswirtschafterin, eine Krankenschwester und eine Verwaltungskraft sind unterstützend tätig.